Wissenswertes über Naturhaar

Schaf:

Die Schur aus Australien ist sehr fein. schaf
Mittelfeine Wolle kommt von den Tieren Südafrikas, Südamerikas und Europa.
Die grobe Schur stammt meist aus Neuseeland.

Die feine Wolle aus Australien wird auch als Merinowolle bezeichnet. Schurwolle nennt man die jungfräuliche Wolle (virgin wool).

Die Tiere werden bis auf die Haut geschoren und geben zwischen 2 bis 4 kg Wolle (gewaschen) pro Jahr.

Im Zuge des Trends "zurück zur Natur" erlebt die Schafwolle ihre Renaissance. Mit Schurwolle erwerben Sie ein Stück unverfälschte Natur.


Die Wolle für unsere Naturhaarbetten stammt ausschließlich aus Schuren von Schafen die nicht mit der Mulesing Methode geschoren werden, nähere Informationen zu dieser Methode finden sie hier.

 

 

 

Das Lama:
lama

Die beste Schur kommt von den Tieren aus den Hochebenen der Anden von Peru, Bolivien und Chile. Entsprechend den dort gegebenen harten Lebensbedingungen hat sie die Natur mit einem dicken, weichen, warmen und wunderbar feinem Haarvlies ausgestattet. Charakteristisch sind der edle Glanz, die hohe Strapazierfähigkeit und lange Haltbarkeit.

Alle zwei Jahre werden die Tiere geschoren. Ein Tier bringt ca. 2 bis 4 kg Schurwolle. Die Felle sind keineswegs uni, jedes Tier hat eine Farbpalette von 3 bis 4 Nuancen. Beim Sortieren (von Hand) können etwa 22 verschiedene Naturtöne und Melangen gefunden werden.




Das Kamel:

Das schönste Haar kommt von den Tieren aus Westchina und aus der äußeren Mongolei.kamel Das zweihöckrige Kamel, das in seinem natürlichen Lebensraum extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt ist, liefert uns für unsere Kamelhaarbetten ein sehr feines, weiches und seidig golden schimmerndes Flaumhaar.

Das Haar wird jedoch nicht geschoren, sondern von den Tieren büschelweise abgeworfen. Dabei gibt ein Tier etwa 5 Kilogramm Wolle im Jahr.





Die Kaschmir-Ziege:

Die Kaschmirwolle ist das wertvollste industriell verwertbare Tierhaar.ziege Die Kaschmirziege findet man in der Mongolei, Himalaja, Persien und Afghanistan in extremen Höhen bis 500 Meter.

Deshalb wächst ihr ein feines und dichtes Unterhaar, das nicht geschoren wird, sondern von der Hand beim Fellwechsel aus dem gesamten Fell (Grannenhaare, Deckhaare und Unterhaar) ausgelesen wird. In diesem Zustand enthält das Unterhaar noch 50 % Deck- und Grannenhaar, Wollfett und Schmutz. Es folgt deshalb ein kostspieliger Entgarnungsprozess und dann das Sortieren von Hand nach Naturfarben - von dunkelbraun über beige zu reinweiß.

Pro Tier gewinnt man jährlich rund 100 Gramm Wolle, gewaschen und entgrant.